Wir über uns

FICS     Daten und Fakten

wichtige Anschriften im RdT e.V.


Wir über uns

Als größter und ältester Tonamateur-Verein befassen wir uns seit 1957 mit Tonaufnahmen, Video und Multimedia.

Es ist eine interessante und spannende Herausforderung, sich mit neuen Techniken auseinanderzusetzen, um sie kreativ anzuwenden.

Tonband - Kassette - DAT - Minidisk - Computer - Camcorder - Flashrecorder

Unsere Mitglieder in Deutschland und im Ausland
  • tauschen weltweit AUDIO- und VIDEO-Aufnahmen als Ton- und Videobriefe aus
  • beteiligen sich am jährlichen Ton- und Videowettbewerb (NWT), ausgewählte Arbeiten nehmen an internationalen Ausscheidungen teil
  • bekommen vier mal jährlich die Zeitschrift "ton + video Report"
  • produzieren und beziehen Audio- und Video-Rundbänder
  • suchen und finden Rat und technische Unterstützung
  • nehmen Teil an Treffen im In- und Ausland

Interessiert Sie die Zusammenarbeit mit Ton- und Videoamateuren, dann nehmen Sie Kontakt auf oder fordern eine Probeausgabe der Zeitschrift ton + video Report an.

Übrigens...

Der RdT e.V. ist in Landesverbände organisiert, in der Sektion Ausland werden die Mitglieder in aller Welt betreut.

Der RdT e.V. hat keine kommerziellen Interessen, er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke, seine Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig.

Aufnahme-Antrag (pdf)

Satzung RdT e.V. (pdf)

wichtige Anschriften im RdT e.V.

Kontaktadressen

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FICS

Der RdT e.V. ist Mitglied in der FICS, der "Fédération Internationale des Chasseurs de Sons", zu Deutsch "Internationalen Tonjäger Föderation", auf Englisch "The International Federation of Soundhunters".
Diese Vereinigung stellt die europäische Dachorganisation der nationalen Tonjägerverbände dar.

Die FICS veranstaltet jährlich den Internationalen Wettbewerb der besten Ton- und Bildaufnahmen, den IWT/CIMES. Dort werden die auf nationaler Ebene prämierten Aufnahmen im europäischen Vergleich vorgestellt und und von der Jury bewertet.
Das gastgebende Land wählt den Themenschwerpunkt für den nächsten Wettbewerb immer im Jahr davor aus. Aufnahmen können nur von den assozierten Mitgliedsverbänden eingereicht werden.

Nähere Infos auf der Homepage der FICS.

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Daten und Fakten

Ring der Ton- und Videofreunde e.V.

· So begann es
· Was ist ein Hobby?
· Vom Wert unseres Hobbys
· Wie erstellt man einen Ton- oder Videobrief?
· 10 Regeln für den erfolgreichen Tonband-Amateur
· Das Rundband

So begann es

Die Erfolgsgeschichte des RdT begann als Herbert Geyer in München als deutscher Repräsentant von WORLD TAPE PALS (WTP) Dallas/Texas USA erkannte, dass die deutschen Tonbandamateure dem von dieser Tonband-Vereinigung gepflegten Tonbandbriefaustausch auf der internationalen Ebene nur deshalb fernblieben, weil sie der hierbei gebräuchlichen englischen Sprache nicht mächtig waren. Er gründete im Jahre 1957 den RING DER TONBANDFREUNDE in Deutschland, der - wie sein großer Bruder WTP - nach dem Motto "Der Weltfrieden ist nur eine Sache der Verständigung" den Austausch von Tonbandbriefen in deutscher Sprache aufnahm.
Von Anfang an nahmen die deutschen Tonbandfreunde auch am internationalen Austausch von Tonbändern teil, und viele ausländische Tonbandamateure wurden Mitglieder im RdT.

Das erste Adressen- und Interessen-Verzeichnis, umfasste anfangs rund 20 Namen, aber schon im März 1960 ging die Anmeldung des eintausendsten Mitgliedes ein. Dieser Mitgliederzuwachs bedurfte einer guten Organisation, dank der Mitarbeit von vielen ehrenamtlichen Helfern ist dies problemlos gelungen.
Die gute Zusammenarbeit mit Tonbandgeräteproduzenten, Bandherstellern und Mikrofonfirmen hat auch wesentlich zum Wachsen des RdT und der Nationalen und internationalen Anerkennung beigetragen.
Seit dem 1.November 1960 gehört der RdT der Federation Internationale des Chasseurs de Sons (FICS) als Mitglied an. Der im Oktober 1960 in Amsterdam tagende Kongress dieser internationalen Tonjäger-Organisation erklärte den RdT zu seinem Repräsentanten in Deutschland und übertrug ihm damit die alleinige Vertretung aller deutschen Tonbandamateure im internationalen Raum.
Zu den sich daraus ergebenden Aufgaben gehört auch die alljährliche Durchführung des Nationalen und internationalen Wettbewerbs der besten Tonaufnahmen (NWT und IWT).

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Was ist ein Hobby?

Irgendwann packt es Sie!
Statt sich "dem süßen Nichtstun hinzugeben" tun plötzlich Sie etwas, und Sie tun es mit Hingabe und Ausdauer - vergessen mitunter dabei Essen und Schlafen. Ihre Familie wundert sich. Mitfühlend erkundigt man sich nach Ihrem Vorhaben. Gereizt verbitten Sie sich jede Störung. Zwangspausen, um anderen häuslichen Aufgaben nachzukommen lehnen Sie energisch ab. Sie haben ein Hobby entdeckt!
Wahrscheinlich macht die Familie jetzt einen großen Bogen um Sie herum. Sie werden behandelt, als seien Sie ein armer Irrer. Sie leben mit und für Ihr Hobby. Warum eigentlich?

Im gesunden Menschen steckt ein mehr oder weniger entwickelter Betätigungsdrang. Seine Wurzeln sind wahrscheinlich in der Entwicklung der Menschheit begründet. Dieser Drang wird geweckt, wenn Sie sich gelangweilt fühlen oder einseitig zu sehr belastet sind.
Wenn Sie zu wenig Beschäftigung haben oder wenn Sie einfach einsam sind, wenn Ihnen Ihre Umgebung nicht behagt oder wenn Sie Anerkennung suchen, die Ihnen bei Ihrer Tätigkeit versagt bleibt, dann beginnt oftmals die Hobbyzeit. Vielleicht haben fühlen Sie sich in ihrem Beruf unwohl oder und fühlen sich zu einer Tätigkeit hingezogen, die einen tiefen Eindruck auf Sie gemacht hat?

In Ihrem Hobby sind Sie mehr oder weniger frei! Niemand zwingt Sie zur Arbeit, es gibt keine Eile und keine Termine. Sie können Ihre Beschäftigung frei wählen, sie wechseln oder einfach aufhören. Im Hobby kann man neue Talente an sich entdecken und entwickeln, man kann sie bis zur Perfektion steigern. (Muss aber nicht sein)

Wir vom Ring der Tonband- und Videofreunde betreiben das Tonband-und Videohobby und es macht uns sehr viel Freude.

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Vom Wert unseres Hobbys

Haben wir nicht eines der schönsten, interessantesten und kreativsten Hobbys?
Wir können mit dem Auge (Videokamera) und dem Ohr (Mikrofon) Augenblicke und Situationen festhalten und sie an Menschen in aller Welt übermitteln.

Wenn wir eine Audioaufnahme, einen Videofilm erhalten, können wir für einige Zeit abschalten und unsere Alltagsprobleme vergessen.
Man kann sicher ein spannendes Buch lesen, einen interessanten Film im Fernsehen oder Kino anschauen, in ein gutes Konzert gehen, um sich zu entspannen.
Noch schöner aber ist es sein einen bespielten Ton/Bildträger zu erhalten oder selber zu gestalten.
Wir stecken so manchen Euro in unser Hobby um ein neues Gerät oder Hilfsmittel zu erwerben und damit die Möglichkeit haben unser Hobby weiter auszubauen.
Wir haben mit unseren elektronischen Möglichkeiten, anderen Menschen und auch uns eine gewisse "innere Freude" zu bereiten. Manchmal kann es auch ganz schön mit Arbeit verbunden sein bis eine Sendung auf Ton/Bildträger gebannt ist. Aber umso mehr machen wir dem Zuhörer und Zuseher eine Freude, wenn er unsere Sendung genießt
Mit Hilfe unseres Hobbys lernen wir Menschen in aller Welt kennen. Zunächst hören oder Sehen uns zunächst per Elektronik. Wir erfahren einiges voneinander, lernen uns dabei immer besser kennen und verstehen.
Irgendwann sehen wir uns auch einmal persönlich. So manche langjährige Freundschaft ist durch unser Hobby entstanden. Bei der Ausübung unseres Hobbys können wir zuhören, zusehen, aber auch selbst kreativ tätig sein.

Wir können uns einen "Tonbrief", ein Rundband oder ein Video zusenden.
Wir können aber auch Regie führen oder eine ganze Sendung gestalten.
Unser Hobby ist interessant und vielseitig, wir haben unsere Freude damit.
Und wir bauen damit die Brücke von Mensch zu Mensch.

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Wie erstellt man einen Ton- oder Videobrief?

Ein "Tonbrief" unterscheidet sich vom normalen geschriebenen Brief dadurch, dass er auf einen Tonträger aufgesprochen wird. Es ist also ein "akustischer Brief". Er könnte auch "Phonobrief" heißen. Aber bleiben wir beim mittlerweile eingebürgerten Begriff "Tonbrief".

Was wird dazu benötigt?
Ein Audioaufnahmegerät, also ein Tonband, Kassettengerät, Minidisk oder Flahsrekorder, dazu ein Mikrofon, vielleicht ein Mischpult und ein Zuspielgerät. Beim Video brauchen wir selbstverständlich auch eine Kamera und vielleicht ein Schnittgerät. Wie jeder normale Brief sollte auch unser "Tonbrief" eine Empfänger- und Absenderadresse haben.
Also beginnt unser "Tonbrief" mit der Aufsprache der Adresse des Empfängers und des Absenders. Danach erfolgen eine Datumsangabe und die Begrüßung des Empfängers. Gut macht es sich, wenn am Anfang eines Bandes eine bestimmte "Erkennungsmelodie" zu hören ist. Der Partner erkennt dann schon beim Erklingen dieser Melodie von wem das Band kommt.

Tonbandfreunde sprechen sich allgemein mit dem Vornamen an. Wird die/der Partnerin/Partner zum ersten Mal angesprochen, wird man zunächst diejenige/denjenigen per "Sie" ansprechen - jedoch mit Vornamen - und wenn man sich dann näher kennt, kann man zum vertraulichen "Du" übergehen. Nach der Begrüßung erfolgt - wie beim normalen Brief - der Text. Nur in unserem Fall wird dieser Text auf Band gesprochen.
Den Text sollte man möglichst nicht vom Blatt ablesen das klingt oftmals unnatürlich. Wenn man sich vorher ein paar Stichworte oder Notizen gemacht hat, kann anhand dieses "Spickzettels" frei gesprochen werden. Die Aufsprache auf unserem "Tonbrief" sollte möglichst nicht über den ganzen Ton- oder Bildträger gehen, ein paar Unterbrechungen sind angebracht, die können musikalischer Art sein.
Also, nach einiger Zeit ein Musikstück einblenden, damit der Ansprechpartner - und der Aufsprechende - sozusagen eine "Verschnaufpause" haben. Diese Musikeinblendung sollte sich möglichst nach dem Geschmack des jeweiligen Empfängers richten.
Allerdings ist es nicht ratsam das eingeblendete Musikstück über die meiste Zeit einzuspielen, einige Minuten genügen sicherlich.

Die Länge eines "Tonbriefs" kann man nicht festlegen. Dies richtet sich nach den vorliegenden Gegebenheiten. Es kann nur eine kurze Mitteilung sein oder eine längere unterhaltende Sendung. Wird jemanden zum ersten Mal angesprochen, wird man sich etwas kürzer fassen, als bei demjenigen, mit dem man schon längere Zeit in Kontakt steht.
Ein gut gestalteter und vorher durchdachter "Tonbrief" ist immer für den Empfänger eine Freude. Zum Schluss sei noch darauf hingewiesen, dass beim Versand auf eine entsprechende Verpackung, Versandart und richtiges Frankieren der Sendung geachtet wird denn unser "Tonbrief" soll ja wohlbehalten beim Empfänger ankommen.
Ein "Tonbrief" vermittelt auf jeden Fall einen persönlicheren Kontakt, als der geschriebene Brief.

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10 Regeln für den erfolgreichen Tonband-Amateur

Machen Sie es wie der Funk - verfassen Sie ein genaues Drehbuch, das nicht nur die Worte, sondern auch Regievermerke, Schnitte, Geräuscheinblendungen usw. festlegt.

Vermeiden Sie unecht klingende Formulierungen. Eine Sprechrolle sollte auf die Person zugeschnitten sein, die die Rolle gestaltet. Lassen Sie das Drehbuch vor der Aufnahme von den Mitwirkenden mehrmals laut lesen!

Behalten Sie das Ziel - Ihr Thema - im Auge! Verlieren Sie sich nicht in zu viel Dinge am Rande, die Sie nur Zeit und die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer kosten!

Die Aufnahme sollte so kurz wie möglich sein. In der Konzentration liegt die Beschränkung auf das Wesentliche, der Verzicht auf Weitschweifigkeit und Wiederholungen.

Machen Sie Probeaufnahmen und hören Sie diese möglichst gemeinsam mit allen Beteiligten vor der endgültigen Aufnahme ab! Beziehen Sie die Raumakustik in Ihre Überlegungen ein.
Bringen Sie die Sprecher dicht ans Mikrofon, damit schwächen Sie evtl. Störgeräusche ab. Experimentieren Sie mit dem Sprechabstand. Er ist ein wichtiges gestalterisches Mittel.

Schalten Sie unerwünschte Umweltgeräusche aus! Erkennen Sie die akustischen Eigenheiten der Ihnen zur Verfügung stehenden Räume!

Lassen Sie die einzelnen Szenen schnell aufeinander folgen! Lange Pausen lenken die Aufmerksamkeit ab.
Auch Musikeinblendungen sollten nur wenige Takte lang sein und mit "musikalischem Feingefühl" gemacht werden.

Vermeiden Sie Schalt- und Knackgeräusche beim Zusammenstellen und schneiden.

Hören Sie sich kritisch und aufmerksam an, wie "es" der Rundfunk macht! Sie werden dort diese Ratschläge in die Tat umgesetzt finden.

Nach getaner Arbeit hören Sie sich die Sendung noch einmal kritisch an. Jede Verbesserung, die Sie noch vornehmen können, bedeutet besserer Hörgenuss!

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Das Rundband

Ein Rundband ist kein "rundes Band", sondern ein Audio- oder Video-Ton- oder Bildträger das im Umlauf Verfahren eine Runde von Empfängern durchläuft.
Rundbänder gibt es im RdT seit dem ersten Jahr seines Bestehens. Das erste "Round Tape" wurde seinerzeit von Herbert Geyer in Umlauf gebracht und begeistert aufgenommen. Die Idee setzte sich rasch durch und eine ganze Reihe Rundbänder entstanden im Lauf der Zeit. Dass das Rundband auch heute ein fester Bestandteil im RdT ist, zeigen die zahlreichen Rundbänder die im Umlauf sind.
Es gibt Rundbänder, die ständig in regelmäßigen Abständen erscheinen. Dazu kommt noch das eine oder andere private Rundband. Ob es sich um ein unterhaltendes, informatives oder technisches Rundband handelt - jedes Rundband hat seine eigene Handschrift und ist für die Hörer oder Seher immer etwas Besonderes.

Rundbänder sind gewissermaßen das Salz in der Suppe unserer Mitglieder. Auch an den Rundbändern ist die ständig fortschreitende Technik festzustellen. Dies zeigt sich ganz besonders bei den fast schon professionell gestalteten Video-Rundbändern. Rundbänder werden in Alleinregie eines Einzelnen oder von Gruppen gestaltet.
Die Empfänger erhalten ein Rundband per Post, hören oder sehen es sich an und bedanken sich beim Absender mit einer Aufsprache, einer Anregung oder Kritik und senden das Band an den nächsten Empfänger der Runde weiter. Was aber für einen Aufwand, Mühe und stundenlange, vielleicht sogar tagelange Arbeit mit Bandmaschinen, Mikrofonen, Kameras, Mischpult und anderen technischen Geräten in der Produktion eines Rundbandes stecken ist dem Rundband kaum anzuhören oder anzusehen. Man kann es nur ahnen.
Es werden Beiträge, Interviews, Reportagen ausgesucht, geschnitten, bearbeitet und zusammengestellt. Kommentare werden geschrieben und gesprochen.
Eine Moderation, die die einzelnen Beiträge verbindet und sich durch die ganze Sendung zieht wird erarbeitet und gestaltet. Beiträge können mit Hintergrundmusik unterlegt werden. Bei den Video-Rundbändern sind Titel, Schriften und Grafiken einzublenden. Trotz des intensiven Zeitaufwands produzieren die Rundbandherausgeber ihre Bänder gerne und mit Freude.

Und warum das alles?

Nun, um die Tonband- und Videofreunde zu unterhalten, sie mit Informationen über Treffen, Wettbewerbsbeiträge, technische Neuheiten, über das Hobby und das Vereinsgeschehen zu versorgen.
Dass ein Rundband, das in einem Umlauf an mehrere Empfänger geht und das die Tonband- und Videofreunde erreicht, bevorzugt behandelt und so rasch wie möglich weitergesandt werden soll, braucht wohl nicht besonders betont werden denn die nächsten Hörer/Seher warten schon mit Spannung darauf.

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